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                        Die Philosophie

 

                                   Canis lupus familliaris:

                                   

                         

 

 

Haushund
 
Systematik
Überfamilie:Hundeartige(Canoidea)
Familie:Hunde(Canidae)
Tribus:Echte Hunde(Canini)
:Canis
Art:Wolf(Canis lupus)
UnterartHaushund
Wissenschaftlicher Name
Canis lupus familiaris

 

                                      Quelle oben: www.wikipedia.de

                               

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                                  Meine Philosophie

                                    Canis Lupus Familiaris

Wie wir nun wissen, stammt der Hund vom Wolf ab, auch wenn es bei manchen Rassen nur noch schwer vorstellbar ist.

Einige Verhaltensweisen sind nun mal auch bei unseren Hunden noch sehr stark ausgeprägt vorhanden, z.B. das Jagen von Beutetieren wie Hasen, Rehe und Mäuse.

Ein Hund sollte aber auch einen bestimmten Grad seiner angeborenen Verhaltensweisen wie das Jagen nachgehen können. Sei es mit Beutespielen oder ähnliches - allerdings mit dem Besitzer und kontrolliert. Bei den Wölfen waren die Beutetiere oft - je nach Nahrungsangebot - sehr viel größer. So war es für ein Rudel von 5 und mehr Tieren kein Problem, einen Hirsch oder Elch zu erlegen, was ein einzelner Wolf nur schwer oder gar nicht schaffen konnte. Nur im Rudel waren sie stark und das wussten sie auch, deshalb gab es in einem Rudel nur sehr selten ernsthafte Kämpfe. Sie konnten es sich nicht leisten, auch nur ein Rudelmitglied für die Jagd zu verlieren. Die Stimmung war nur dann etwas angespannt, wenn die Hündinnen läufig wurden. Anders sah das bei Eindringlingen ins eigene Rudel oder Revier aus. Sie wurden oft zum Tode gehetzt, verbissen und manchmal auch gefressen. Ein Rudel ist ein stabiler Verband, wo jeder seine Aufgaben kennen muss. Der Rudelchef (Alpharüde) klärt oft die Fronten nur mit seiner Anwesenheit. Er als Chef, kontrolliert und lenkt das gesamte Rudel.  So muss er aber auch die gesamte Verantwortung und die Konsequenzen für das gesamte Rudel tragen. Also eine wirklich schwere Aufgabe.

Die Rudelchefin (Alphahündin) dagegen war während sie Welpen aufzog der Mittelpunkt des Rudels. Alles drehte sich um die Futterbeschaffung und das Aufziehen der Welpen. Am Anfang kümmerte nur sie sich um die Aufzucht. Die Welpen wurden gesäugt und geputzt, in dieser Zeit ließ sie auch niemanden in die Nähe der Höhle. Selbst der Alpharüde durfte ihr und den Welpen nicht zu nah kommen. Besonders beim Säugen, wenn sie eher hilflos war, achtete sie stets auf genügend Abstand. Seine Aufgabe war es, aufzupassen, dass niemand den Welpen zu nah kam. Deshalb markierte er sein Revier um die Welpen und der Höhle öfters. Einfach um sein Recht zu demonstrieren, dass sich hier niemand aufhalten durfte. Keiner der anderen Wölfe im Rudel würde sich wagen über seine Duftstoffe zu markieren. Die Hündin konnte sich in aller Ruhe um das aufziehen der Welpen kümmern. Erst später holte sie sich meist einen Welpen aus dem Vorjahr, der nun ein Jagdhund ist als Babysitter, denn jetzt hatte sie sich lange genug alleine um ihren Nachwuchs gekümmert und verlässt jetzt auch mal länger die Höhle zum spielen oder auch um Futter zu beschaffen. Oft bringt aber auch der Babysitter den Welpen Futter, die Welpen stoßen dann an die Mundwinkel (Betteln) und der Babysitter würgt dann den Futterbrei aus. Einen Teil vom Futterbrei verschlingt er selbst. Später lernen die Welpen, dass nicht immer das Stoßen der Mundwinkel von Ranghöheren zum hoch würgen von Nahrung bedeutet. Auch zur Begrüßung wird der Schnauzkontakt oft gezeigt, doch das würden sie noch lernen. Um ständig das Wohlbefinden der Welpen zu kontrollieren, schnüffelt sie mehrmals am Tag an den Aftern der Welpen. Dort kann sie sofort die Stimmung und das Wohlbefinden der Welpen (durch den Geruch) erkennen. Auch das Säubern der Genitalien ist sehr wichtig, dort können sich mehrere Parasiten ansammeln, die für die Welpen gefährlich werden können. Außerdem regt das Lecken am Bauch auch die Verdauung an. Es ist aber auch sehr wichtig für die Beziehung zwischen Mutter und Welpen. Die Welpen werden nicht nur im Nacken getragen, wie das nur ausschließlich bei Katzen vorkommt, sondern es kann durchaus auch mal ein Hinterlauf oder Vorderlauf sein - was dem Welpen nicht immer gut gefällt. Wenn die Welpen dann endlich alt genug sind, kommen sie in das gesamte Wolfsrudel.

Doch falls sie denken, dass diese dann zart mit ihnen umgehen, täuschen sie sich gewaltig. Meist sind die anderen Rudelmitglieder sehr verspielt und fordern nicht immer ganz sanft die Welpen auf, eine Runde zu spielen. Welches dann, wenn es für die Welpen zu hart wird, zu einer starren Haltung (der Welpen) führen kann. Sofort wird die Aufforderung unterbrochen. Die Starre der Welpen löst sich langsam. Die Mutter schreitet nur selten ein. Ich glaube, sie kann gut unterscheiden, wenn es ernst wird. Der Rüde (Alpharüde) der nie mit den Welpen oder den anderen Rudelmitgliedern spielen würde, schaut sich alles in Ruhe aus der Ferne an. Im Gegenteil: Sollte sich ein Welpe wagen im zu nahe zu kommen, wird er kurz knurren und der Welpe wird mit der Schnauze umgeworfen. Sie werden noch lernen, wenn er sie beschnuppert sich schnell zu unterwerfen. Denn den Respekt lernen sie eigentlich von ihm, bei anderen Rudelmitgliedern haben sie noch eine ganze weile Narrenfreiheit, bis sie nun alt genug sind um sich in das Rudel als Rangniedrige unterordnen zu müssen.

Wir sehen also, dass wir als Ranghöhere, in einer Mensch - Hund-Beziehung eine große Verantwortung übernehmen müssen - nämlich wie der Leitrüde in unserem Rudel zu sein. Das heißt, das unsere Hunde lernen müssen, uns zu vertrauen.

Ein Hund, egal welche Rasse oder Größe, braucht einen souveränen Halter und Führer. Stimmt das Verhältnis nicht, so wird er oft versuchen, den Rang zum Rudelchef zu erkämpfen. Dies führt dann auch oft zu Verhaltensproblemen. Mann braucht sich nur den Alphawolf als Vorbild zu nehmen, der nie lautstark oder ernsthaft eine Auseinnandersetzung haben muss. Sie alle haben einen großen Respekt vor ihm. Durch sein Auftreten und durch sein souveränes Verhalten können sie ihm völlig vertrauen.

Das heißt für uns als Hundeführer konsequentes Auftreten und Souveränität sind das oberste Gebot in der Hundeerziehung. Auch klare Grenzen müssen gesetzt werden, das brauchen unsere Hunde zum artgerechten Leben, es beginnt beim Welpen und endet beim erwachsenen Hund.

Mann muss - wie ich finde - zuerst das Verhalten des Wolfes kennen, um den Hund richtig und auch Artgerecht erziehen zu können.

Das ist mein Ziel in unserer Hundeschule.

Daher auch der Name - Hundeschule zum Wolfsblick -.

Unser Motto ist, wir sind: Die etwas andere Hundeschule.

 

 

                                 

 

 

 

 

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Hundeschule "Zum Wolfsblick" | info@hundeschule-zum-wolfsblick.de